13. 11. 2009:

Die Kritik an der H1N1 Impfung wächst. Gesundheitsexpertin Carola Reimann (SPD) kritisiert das Krisenmanagement von Bundesgesundheitsminister Phillipp Rösler (FDP). Ein besonderer Vorwurf von Reinmann und den Grünen gilt dabei der unzureichenden Impf-Planung bei Schwangeren.

Rösler von der FDB musste beim Impfgipfel seine Fehler eingestehen und gab bekannt, dass es zu Engpässen bei der Massenimpfung der Bevölkerung gibt und eine flächendeckende H1N1 Impfung erst ab Dezember möglich sei. Die Lieferung des H1N1-Serums reicht bei weitem nicht aus und die Schweinegrippe Impfung auch für Schwangere zögert sich deshalb immer weiter hinaus. Bei Schwangeren ist dies besonders tragisch, wies doch die Ständige Impfkommission (Stiko) bereits im Oktober 2009 darauf hin, dass Schwangere als Risikogruppe einzustufen sind und einen Schweinegrippe Impfstoff ohne Verstärkerstoffe erhalten sollten. Die Bestellorder von Rösler über 150 000 Impfdosen für Schwangere ging allerdings erst diesen Mittwoch raus. Experten sprechen sich allerdings dafür aus, dass es auch für Schwangere kein unüberschaubares Risiko darstellt, die H1N1 Impfung mit dem herkömmlichen Impfstoff Pandemrix durchzuführen. Die Leipziger Volkszeitung bemängelt die Impfstrategie der deutschen Regierung. Die H1N1 Infektionen gehen hauptsächlich von Kindern aus.

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